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Natur ist Abenteuer pur

Der größte und schönste Abenteuerspielplatz der Welt ist die Natur. Nirgendwo sonst gibt es für Kinder so viel Spannendes auf einmal zu erleben. Hast du Lust, selbst ein Tier zu erforschen? Dazu brauchst du nur ein bisschen Geduld und Ausdauer, ein Fernglas und vielleicht eine Becherlupe. Wer Tiere erforschen möchte, muss vor allem eines haben: Geduld. Und eine gute Beobachtungsgabe. Wenn du außerdem ausdauernd bist und dich gerne mit kleinen Details beschäftigst, bringst du schon einmal gute Voraussetzungen mit.

Artenvielfalt schützen

48.000 Tierarten hat man in Deutschland gezählt. Davon sind 30.000 Insekten. Säugetiere kommen hingegen nur in 104 Arten vor, Vögel immerhin in 328. Amphibien leben in 21 Arten hier. Das sind Salamander, Kröten, Frösche, Molche und Unken. Reptilien gibt es in 14 Arten. Das sind Eidechsen, Schildkröten und Schlangen.

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Viele Tierarten sind vom Aussterben bedroht, auch in Deutschland. Sie stehen deshalb auf der „Roten Liste“. Der Lebensraum dieser Tiere ist seit Jahrzehnten am Schwinden. Wälder wurden abgeholzt, Moore wurden trockengelegt und Flüsse begradigt. Es entstanden Monokulturen. Immer mehr Tier- und Pflanzenarten verschwinden. Ein Drittel der in Deutschland vorkommenden Arten steht auf dieser Roten Liste!

Immer wieder sterben Arten aus und andere entstehen neu. Trotzdem konnte sich die Menschheit prächtig entwickeln. Aber die Bevölkerungszahl und die Bedürfnisse der Menschen haben sich im Verlauf der Geschichte geändert. Diese Entwicklung bleibt nicht ohne Folgen für die Natur und das Aussterben bestimmter Arten, wenn wir auf unsere Umwelt nicht genügend achten. Einen Grund zur Panik gibt es jedoch nicht.

Wir wissen vielfach nicht, ob das Verschwinden einer Art große oder kleine Veränderungen bewirkt, die auch den Menschen schaden würden. Aus Vorsorge streben viele Naturschützer einen möglichst umfassenden Schutz der gesamten Artenvielfalt an. Sie wollen die intakte und lebenswerte Umwelt erhalten. Dazu gehören die Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft und auch die Kultur-, Bau- und Bodendenkmäler, die vor Verunstaltung, Zersiedelung und sonstigen Beeinträchtigungen bewahrt werden sollen.

Tierforschung

Es ist gut, viel über Tiere zu wissen und die Vielfalt der Ökosysteme und Landschaftsregionen zu kennen. Zoologen zum Beispiel wollen wissen, wie man die Tiere besser schützen kann. Richtig schützen kann man sie nämlich nur, wenn man möglichst viel über ihre Lebensweise weiß – was sie fressen, wo sie jagen, wie sie Nachwuchs bekommen und wie sie mit Veränderungen in ihrem Lebensraum zurechtkommen. Tierforschung ist also die wichtigste Voraussetzung für den Artenschutz.

Becherlupe

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Und da kommst auch Du ins Spiel. Denn Kinder sind von Natur aus Forscher. Es macht den meisten Kindern Spaß, durch Wald und Wiese zu streifen, Fundstücke einzusammeln, Käfer und Insekten zu beobachten und immer wieder aufs Neue staunen zu können.

Ausdauer und Geduld gehören zu den wichtigsten Eigenschaften kleiner und großer Forscher. Selbst wer Wale auf den Weltmeeren erforscht oder Antilopen in Afrika, erlebt nicht pausenlos lauter spannende Abenteuer. Denn: Zuerst müssen die Tiere gefunden, beobachtet und gezählt werden.

Draußen und Drinnen

Du solltest also nicht zimperlich sein, denn Tierforscher sind keine Weicheier. Regen, Kälte und Hitze dürfen einem echten Forscher nichts anhaben. Aber das ist nicht alles. Zoologen verbringen auch viele Stunden im Labor und am Schreibtisch. In Experimenten überprüfen sie ihre Beobachtungen und am Computer werten sie die gesammelten Daten aus. Und, das ist vielleicht der lästige Teil ihrer Arbeit, sie erstellen einen Forschungsbericht. Für die Älteren unter Euch ein Tipp: Die Zoologen müssen Berichte in englischer Sprache verfassen. Englisch ist die Sprache der Naturwissenschaften.

Wenn Tiere und Pflanzen eingesammelt werden, muss man sich auch über Naturschutzgesetze informieren. Feuersalamander zum Beispiel stehen unter Naturschutz. Experimente mit ihnen sind ohne eine besondere Erlaubnis durch die Naturschutzbehörde nicht gestattet.

Und das ist für Draußen

Auf der Pirsch, im Baumhaus übernachten und Tiergeräuschen lauschen – das sind die besonderen Momente, die das Draußen-Sein so aufregend machen. Dafür braucht man allerdings die richtige Ausrüstung: Kleidung, Schuhe und Werkzeug.

Zum Spaß am Forschen und Entdecken gehört unbedingt das richtige Werkzeug. Es muss für Kinder geeignet, darf aber kein Spielzeug sein. „Terra Kids“ hat von Forscher-Utensilien über Bewegungsspiele bis hin zur klassischen Outdoor-Ausrüstung einiges zu bieten, was man bzw. Kind draußen so braucht. Es ist kein Spielzeug, auch wenn Terra Kids im Online Shop von Storchmann Medien zur Kategorie Spielwaren gehört.

Titelfoto: HaiRobe, pixabay

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